Sonntag, 28.7.24, 11 Uhr, Treffpunkt: Rondell auf dem Friedhof Helmstedter Straße, Nähe der Straßenbahn-Endhaltestelle, Führung: Regina Blume und Reinhard Bein, Gedenkstätte Friedenskapelle Braunschweig e.V.

Am Datum des Rundgangs jährt sich zum 110. Mal der Beginn des Ersten Weltkriegs. Ein Datum, das für das 20. Jahrhundert Entwicklungen von zentraler Bedeutung in Gang setzte. Entwicklungen, von deren Auswirkungen wir bis heute betroffen sind. Das ist Anlass, um über den Teil des Friedenspfades auf den Friedhöfen der Helmstedter Straße zu führen, der mit dem Ersten Weltkriegs verbunden ist. Neben zwei Denkmalen aus dem Deutsch-Französischen Krieg von 1870/71 werden Grabstätten, Denkmale und Erinnerungsorte des Ersten Weltkriegs aufgesucht und erläutert, die für Braunschweig von Interesse sind.

Da auch ein Teil des jüdischen Friedhofs besucht werden soll, werden alle männlichen Besucher gebeten, dort eine Kopfbedeckung zu tragen.

Im Anschluss an die Führung ist ein Besuch der Gedenkstätte Friedenskapelle möglich, dort ist eine Ausstellung zum Ersten Weltkrieg zu sehen.

„Der schlafende Löwe“. Gedenkstein für das Braunschweiger Infanterieregiment 92


Dieser Spaziergang ist ausgebucht – bitte nicht mehr anmelden!


Samstag, 1.6.24, 15 Uhr, Treffpunkt: Bracke Gedenktafel, Hintern Brüdern/Ecke Schützenstraße, Führung: Hans-W. Fechtel, bs-forum e.V.

Er gilt als einer der Väter der deutschen Sozialdemokratie: Der in Braunschweig geborene Wilhelm Bracke (1842–1880). 1865 gründete er in Braunschweig eine Gemeinde des Allgemeinen Deutschen Arbeitervereins (ADAV), 1872 wurde Bracke in den Rat der Stadt Braunschweig gewählt und wurde 1877 Abgeordneter im Reichstag.

Auf einer ca. zweistündigen Radtour werden einige Lebensstationen von Bracke in Braunschweig angesteuert. Die Tour endet an Wilhelm Brackes Ehrengrab auf dem ehemaligen Petrifriedhof. Unterwegs werden von Hans-W. Fechtel einige Arbeiterlieder vorgetragen.


Sonderausstellung mit Begleitprogramm

Nach Präsentationen in der Gedenkstätte Schillstraße (2022) und in Lehre (2023) wird nun vom 24. Mai bis zum 4. Juli 2024 im AWO Psychiatriezentrum Königslutter (Galerie im Quadrat, Vor dem Kaiserdom 10, 38154 Königslutter) die Sonderausstellung „Königslutter und der Krankenmord. Die Landes-Heil- und Pflegeanstalt Königslutter im Nationalsozialismus“ ein weiteres Mal gezeigt. Sie ist ein Projekt des Arbeitskreis Andere Geschichte e. V. und richtet ein besonderes Augenmerk auf die bislang namenlosen Opfer der „Euthanasie“-Gewaltmaßnahmen.

Die Ausstellung veranschaulicht das Geschehen in der NS-Zeit anhand von Dokumenten und Fotografien und gibt Einblicke in die Biografien von Opfern sowie mitverantwortlichen Akteuren. Die Braunschweiger Hans Tepelmann und Otto Lange werden in Lebensalben vorgestellt. Hans Tepelmann lebte auch in Wendhausen. Die Braunschweiger Verlegerfamilie Vieweg-Tepelmann besaß dort das Schloss mit dem Gut und eine Papierfabrik.

Ein Besuch der Ausstellung ist kostenfrei und ohne Anmeldung zu folgenden Zeiten möglich:

Montag bis Freitag: 9.00 – 16.00 Uhr

Samstag/Sonntag: 13.30 – 16.00 Uhr 

Am Donnerstag, den 23. Mai 2024 sind Interessierte zur Ausstellungseröffnung um 16:00 Uhr eingeladen.

Susanne Weihmann wird als eine der Kurator*innen am 1. Juni, 12. Juni sowie 22. Juni 2024 jeweils um 14.00 Uhr durch die Ausstellung führen. Eine Anmeldung ist nicht notwendig. Bei Bedarf können gerne weitere Führungen abgesprochen werden, vorzugsweise per E-Mail unter: andere_geschichte_braunschweig@t-online.de