Das Jahresabschlussessen wird wegen der Coronalage nicht stattfinden.


Am Montag, 6. Dezember 2021, 17.00 Uhr, anmelden unter Mail: andere_geschichte_braunschweig@t-online.de oder Tel.: 0531 18957

Dr. Uwe Spiekermann: Ein anderes Leben wagen. Braunschweig 1966-1973

Eine Geschichtswerkstatt wie der Arbeitskreis Andere Geschichte will die Erfahrungen der arbeitenden Menschen untersuchen und ihnen öffentliches Gehör verschaffen. Nach der Gründung 1985 standen die Arbeiterbewegung, die NS-Geschichte, die Verfolgung von Juden und anderer Minderheiten im Mittelpunkt einer unverzichtbaren, lange zurückgestauten Aufarbeitung. So gelang es nicht nur, gängige gutbürgerliche Geschichtsbilder in Frage zu stellen, sondern selbstkritisches Geschichtsdenken weit über den Arbeitskreis hinaus zu verankern. Die Gedenkstätte Schillstraße ist Folge dieses Erfolgs.

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Der Arbeitskreis Andere Geschichte e.V. ist ein 1985 gegründeter Verein, der sich mit der Erforschung und Vermittlung der Geschichte Braunschweigs, vorrangig des 20 Jahrhunderts, befasst. Der Verein betreut seit 2000 die zu diesem Zeitpunkt eröffnete städtische Gedenkstätte KZ-Außenlager Braunschweig Schillstrasse. 2019 übernahm der Verein die Trägerschaft der Gedenkstätte. Er wird durch die Stadt Braunschweig institutionell gefördert. Derzeit sind vier MitarbeiterInnen für den Verein tätig.

Zum 1. April 2022 sucht der Arbeitskreis Andere Geschichte eine neue

Leitung der Gedenkstätte (m/w/d), die zugleich Aufgaben der Vereinsgeschäftsführung wahrnimmt.

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Der Novemberpogrom in Peine

Die Ereignisse des Novemberpogroms in Peine lassen sich sehr genau nachvollziehen. Vor allem die Akten des Nachkriegsprozesses um die Ermordung des 17-jährigen Hans Marburger bieten dazu reichlich Material. In ihnen werden die Tatorte und Täter jener Stunden akribisch dokumentiert. Der Rundgang führt zu den zentralen Stationen des Geschehens: die Polizeiwache als Ort der Planung und Organisation, Wohn- und Geschäftshäuser jüdischer Familien, die zerstört und geplündert wurden, Gaststätten und Geschäfte, aus denen alles beobachtet wurde, die Synagoge als Ort des Mordes und der Brandstiftung. Es wird deutlich, dass die Taten im Zentrum der Kleinstadt Peine und somit vor aller Augen stattfanden. Die Täter waren nicht nur SS-Männer aus Braunschweig, sondern genauso SS-Angehörige aus angesehenen Peiner Familien.

Die Teilnahme ist kostenfrei, um eine Spende wird gebeten. 

Sonntag, 7.11.21, 14 Uhr, Treffpunkt: Marktplatz Peine
Führung: Dr. Jens Binner, Kreisheimatbund Peine

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes und die Einhaltung der Mindestabstände sind während des Rundganges erforderlich. Für den Rundgang ist eine Anmeldung erforderlich, damit die Kontaktdaten dokumentiert werden können. Anmeldung bitte bis zum 4.11.2021 unter: khb.peine@t-online.de oder 0531 18957.

Die zerstörte Synagoge in Peine, November 1938
Die zerstörte Synagoge in Peine, November 1938