Protokoll des Treffens am 6.12.2021 s. Arbeitsgruppen

Nächster Termin 7.2.2022, 16.30 Uhr, digital (Link auf Anfrage: Andere_Geschichte_Braunschweig@t-online.de)


Ein Projekt zum Gedenktag an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar 2022

Ein Vorhaben des Arbeitskreises Andere Geschichte/ Gedenkstätte Schillstraße in Kooperation mit der Gaußschule und der Realschule John-F.-Kennedy Platz

Vor dem 27. Januar wird auf der Internetseite der Gedenkstätte Schillstraße (http://www.schillstrasse.de/aktuell/) täglich ein gesondertes digitales Angebot veröffentlicht. Der Countdown beginnt am 20. Januar und endet am 26. Januar 2022. Auf der Internetseite der Gedenkstätte wird täglich ab 15 Uhr ein neues Videos oder ein Podcast verfügbar sein.

Inhaltlich fokussiert sich das Projekt auf die Erinnerung an die jüdischen Männer, Frauen und Kinder, die während der NS-Zeit in Braunschweig entrechtet und verfolgt wurden oder zur Zwangsarbeit hierherkamen. In dem Rahmen ist auch ein Blick auf das „Erinnern in Braunschweig heute“ wesentlich.

Wir laden Sie herzlich ein, sich am Gedenken zu beteiligen!

Am 27. Januar 2022 wird es aufgrund der Corona-Pandemie keine zentrale Veranstaltung am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus geben können. Dennoch ist es der Stadt Braunschweig und dem Arbeitskreis Andere Geschichte gemeinsam ein Anliegen, der Opfer des menschenverachtenden NS-Regimes still zu gedenken und dem Vergessen entgegenzuwirken.

Am Donnerstag, den 27. Januar 2022, besteht den gesamten Tag die Möglichkeit, an der Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße (Schillstraße 25, Braunschweig) Kränze oder Blumen niederzulegen.


Am Montag, 6. Dezember 2021, 17.00 Uhr, anmelden unter Mail: andere_geschichte_braunschweig@t-online.de oder Tel.: 0531 18957

Dr. Uwe Spiekermann: Ein anderes Leben wagen. Braunschweig 1966-1973

Eine Geschichtswerkstatt wie der Arbeitskreis Andere Geschichte will die Erfahrungen der arbeitenden Menschen untersuchen und ihnen öffentliches Gehör verschaffen. Nach der Gründung 1985 standen die Arbeiterbewegung, die NS-Geschichte, die Verfolgung von Juden und anderer Minderheiten im Mittelpunkt einer unverzichtbaren, lange zurückgestauten Aufarbeitung. So gelang es nicht nur, gängige gutbürgerliche Geschichtsbilder in Frage zu stellen, sondern selbstkritisches Geschichtsdenken weit über den Arbeitskreis hinaus zu verankern. Die Gedenkstätte Schillstraße ist Folge dieses Erfolgs.

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Das Jahresabschlussessen wird wegen der Coronalage nicht stattfinden.