Aufgrund des aktuellen Bund-Länder-Beschlusses zur Eindämmung der Corona-Pandemie bleibt das Gebäude der Gedenkstätte zunächst bis zum 7. März 2021 für die Öffentlichkeit geschlossen. Sehr gerne können Sie uns bei einem Anliegen per E-Mail kontaktieren: gedenkstaette@schillstrasse.de

Der Außenbereich der Gedenkstätte bleibt für Besucher*innen uneingeschränkt zugänglich. Dort können Sie sich bei Interesse anhand unseres internetbasierten Geländeguides orientieren und erläuternde Informationen abrufen: rundgang.schillstrasse.de (gleichnamiger WLAN-Hotspot vor Ort). 

Sollten sich während Ihres Besuches vor Ort Mitarbeiter im Gebäude aufhalten, können Sie mit diesen bei Bedarf auch über die Gegensprechanlage an der Eingangstür (bitte klingeln!) Kontakt aufnehmen. 

Pädagogische Betreuungen von Gruppen sind vor Ort gegenwärtig leider nicht möglich. Workshops und weitere Bildungsangebote können im Rahmen unserer Möglichkeit aber auch extern durchgeführt werden. Dieses flexible Angebot wurde in der zweiten Jahreshälfte 2020 bereits mehrfach von verschiedenen Schulgruppen wahrgenommen und Unterrichtsbesuche von unseren Mitarbeitern umgesetzt. Setzten Sie sich bei Interesse gerne mit uns in Verbindung.

Wir bitten um Ihr Verständnis für diese Maßnahmen. Änderungen werden wir hier rechtzeitig bekanntgeben.

Das Team der Gedenkstätte

(Stand: 16.2.2021)


!!!!!!!!!!!!!!! Veranstaltung abgesagt !!!!!!!!!!!!!

Zu einem „Lerntag“ über „Antisemitismus – gestern und heute“ lädt die Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße ein. In einem ersten Teil der Nachmittagsveranstaltung geht es um die regionale Geschichte des Antisemitismus. Hansjörg Pötzsch (3 Landesmuseen) schildert das Entstehen eines politischen Antisemitismus in einem Klima wachsenden Nationalismus und sozialer Existenz- und Statusängste im ausgehenden 19. Jahrhundert. Rebekka Denz (Israel Jacobson-Netzwerk) befasst sich mit der Gegenwehr jüdischer Organisationen. Frank Ehrhardt schildert das Aufgreifen antisemitischer Vorurteile in den Kampagnen der NSDAP.

Ein zweiter Teil behandelt dann aktuelle Entwicklungen: Kata Miszkiel-Deppe berichtet aus der Arbeit einer in diesem Jahr gebildeten Dokumentationsstelle in Hannover, Carl Chung (Jüdisches Bildungswerk, Berlin) berichtet über Ansätze zur Wertebildung mit Jugendlichen. 

Der Lerntag findet am Sonntag, den 1. November 2020, ab 14.00 Uhr im Kulturpunkt West statt. Die Teilnahme ist aufgrund der Corona-Bedingungen begrenzt, eine rechtzeitige Anmeldung unter gedenkstaette@schillstrasse.de erforderlich.


!!!!!!!!!!!!!!!! Veranstaltung abgesagt !!!!!!!!!!!!!!!

Die Reichspogromnacht in Peine

Die Ereignisse der Reichspogromnacht in Peine lassen sich sehr genau nachvollziehen. Vor allem die Akten des Nachkriegsprozesses um die Ermordung des 17-jährigen Hans Marburger bieten dazu reichlich Material. In ihnen werden die Tatorte und Täter jener Stunden akribisch dokumentiert. Der Rundgang führt zu den zentralen Stationen des Geschehens: die Polizeiwache als Ort der Planung und Organisation, Wohn- und Geschäftshäuser jüdischer Familien, die zerstört und geplündert wurden, Gaststätten und Geschäfte, aus denen alles beobachtet wurde, die Synagoge als Ort des Mordes und der Brandstiftung. Es wird deutlich, dass die Taten im Zentrum der Kleinstadt Peine und somit vor aller Augen stattfanden. Die Täter waren nicht nur SS-Männer aus Braunschweig, sondern genauso SS-Angehörige aus angesehenen Peiner Familien.

Sonntag, 8.11.20, 14 Uhr Treffpunkt: Marktplatz Peine
Führung: Dr. Jens Binner, Kreisheimatbund Peine

Coronabedingt beträgt die HöchstteilnehmerInnenzahl 30 Personen. Eine Anmeldung ist – unter Angabe der Adresse – bis zum 5.11.2020 erforderlich unter: Andere_Geschichte_Braunschweig@t-online.de. TeilnehmerInnen, die zu verschiedenen Hausständen gehören, müssen während der Führung einen Abstand von 1,5 m halten. Jede teilnehmende Person sollte eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Zerstörte Synagoge in Peine, November 1938


Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel – Dauerausstellung „Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus“.


In einer Einführung werden Ihnen die Konzeption des Neubaus und der neuen Dauerausstellung vorgestellt. Wie veränderte sich der Strafvollzug im Nationalsozialismus? Welche Kontinuitäten und Brüche gab es in der Nachkriegszeit und der frühen Bundesrepublik? Was bedeuten Justizverurteilung und Haft bis heute für das Leben der Familienangehörigen von während des Nationalsozialismus in Wolfenbüttel Inhaftierten und Hingerichteten?

Samstag, 17.10.20 14 Uhr Treffpunkt: Foyer des Dokumentationszentrums der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel Einführung: Martina Staats

Gedenkstätte Wolfenbüttel

Coronabedingt kann es keine Führung durch die Ausstellung geben. Stattdessen kann die Ausstellung nach einer Einführung selbstständig besucht werden. Die TeilnehmerInnen werden gebeten die örtlichen Corona-Regeln zu beachten.