Westbahnhof – Geschichte und Gegenwart

Mit der aufstrebenden Industrialisierung entstand die Braunschweiger Ringbahn als erster Streckenabschnitt der Braunschweigischen Landeseisenbahn (BLE) und wurde im Sommer 1886 am Nordbahnhof in Betrieb genommen. Der Westbahnhof ragt als bedeutender Güterbahnhof heraus, er verlor seine Bedeutung nach dem Zweiten Weltkrieg. Nach der endgültigen Stilllegung1986 verwilderte das Bahngelände. Erst mit dem Projekt „Ringgleis“ rückte der Westbahnhof wieder in das Blickfeld von Öffentlichkeit und Planern. Eine neue Zukunft begann.

Samstag
29.9.18 
15 Uhr
 
Treffpunkt: Fußgängerbrücke (Höhe Blumenstraße)
Führung: Wolfgang Henschel, Wilhelm Meister

Braunschweiger Westbahnhof ca. 1930
Foto: Stadtarchiv


Vor 100 Jahren: 8 Frauenleben

Die Führung stellt acht Braunschweiger Frauen vor, die bereits vor 100 Jahren mutig einen für sie ungewöhnlichen Lebensweg eingeschlagen haben. Sie sind auf sozialem, künstlerischen, politischen und wissenschaftlichem Gebiet hervorgetreten. So folgen wir beispielsweise der Geschichte von Margarethe Breymann, Braunschweigs erster Gynäkologin.
Der Rundgang wird im Rahmen einer Ausstellung angeboten, die in Kooperation mit dem Gleichstellungsreferat Braunschweig im Herbst gezeigt wird.

Samstag
15.9.18
15 Uhr
Treffpunkt: Altstadtrathaus
Führung: Lena Kreie, Sabine Ahrens

Margarethe Breymann, Braunschweigs erste Frauenärztin


Vom Löwenwall zum Petritor, letzter Teil

Samstag
25.8.18 15 Uhr
Treffpunkt: am Obelisken des Löwenwalls
Führung: Karl-Heinz Löffelsend

Beginnend am Löwenwall, einem der schönsten Plätze in Braunschweig, gehen wir zum Augusttor und schauen uns dort die Villen im ehemaligen Landschaftsgarten der Familie Krause an. Weiter geht es entlang des Bruchtorwalls bis zum Wilhelmitor. Über den Hohetorwall erreichen wir schließlich das ehemaligen Petritor. Dort an der Gedenkstätte zu Ehren des „Schwarzen Herzogs“ beenden wir unseren Weg im südlichen und westlichen Teil des Braunschweiger Wallrings.


Zeugnis von Krieg und Umbruch

Das Attentat vom 28. Juni 1914 in Sarajevo führte zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Der Krieg dauerte vier Jahre und forderte Millionen von Toten. Er veränderte die politische Karte in Europa nachhaltig. Gräber und Denkmäler sind aus der Zeit vielfach erhalten. Sie erzählen den Weg vom Herzogtum zum Freistaat. Dieser Rundgang über den Hauptfriedhof stellt die Auswirkungen von Krieg und Umbruch in Braunschweig dar.

!!!!! Terminänderung !!!!
Samstag
23.6.18   11.8.18
15 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Hauptfriedhof, Helmstedter Straße 38
Führung: Andreas Schwarz

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem ev.- luth. Kirchenverband Braunschweig.

Grabmal Friedrich Nabel, Hauptfriedhof