Das gemeinsame Essen zum Abschluss des Jahres findet diesmal am

Montag, 28.11.2016,19.00 Uhr
im Restaurant Mediterraneo, Bertramstraße 54
statt.

Da Salvatore Capitummino extra für uns öffnet, erlaubt die Küche keine Bestellung à la carte, sondern es wird ein Buffet mit Antipasti und Pasta vorbereitet. Bitte geben Sie eine Rückmeldung (Tel. 0531 18957 AB), um die Anzahl der Essen einschätzen zu können.


Die für den 19.11. geplante Führung in der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel kann leider an diesem Tag nicht stattfinden.

Die Möglichkeit, sich die sehenswerte Neugestaltung kompetent durch Martina Staats erläutern zu lassen, besteht nun am
Samstag, den 3.12.2016, um 14.00 Uhr.
Bitte melden Sie Ihr Kommen unter gedenkstaette.schillstrasse@braunschweig.de oder Tel. 0531 2702565 bis zum 20.11. an. Wir benötigen für den Zugang Namen und Geburtsdatum. Ihren gültigen Personalausweis müssen Sie mitführen.
Wir freuen uns auf Ihre Beteiligung.


Der Jahrestag des Novemberpogroms gibt Anlass, die lokalen Vorgänge der Judenverfolgung vor 79 Jahre in einer Veranstaltung aufzugreifen.

Gedenkstätte KZ-Außenlager Schillstraße,
Donnerstag, 10.11.2016, 19.00 Uhr

 
Prof. Dr. Michael Wettern schildert in einem Vortrag das Schicksal von Sidonie Cohn, einer Geschäftsfrau und Witwe, der Vermögen, Geschäfts- und Wohneigentum genommen wurde, die in ein „Judenhaus“ umziehen musste und 1943 im Alter von 81 Jahren nach Theresienstadt deportiert wurde.
Dr. Hans-Ulrich Ludewig macht mit einem wenig bekannten Akteur bei der Ausplünderung der Juden bekannt: der Handels- und Handwerksorganisation der Partei, der NS-Hago. Diese betrieb in Braunschweig die Verdrängung jüdischer Kaufleute und Gewerbetreibender in den Anfangsjahren der NS-Herrschaft sehr aktiv, bevor Gestapo und Finanzämter diese Aufgabe übernahmen.

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Führung über den jüdischen Friedhof in Peine

Der jüdische Friedhof ist Zeugnis der jahrhundertelangen Existenz einer jüdischen Gemeinde in der Stadt Peine. Heute liegt er versteckt, fast vergessen. Dabei lassen sich an ihm die Phasen jüdischer Geschichte in Peine ablesen: ältere Grabsteine erzählen von der Geschichte der Familien und ihrem Bemühen um Etablierung in der Stadtgesellschaft, ein während des Zweiten Weltkrieges angelegtes Feld mit umgebetteten Toten ist Ergebnis von Überlegungen, den Friedhof zu beseitigen, ein Denkmal aus den 1950er Jahren erinnert an die Verfolgung.
Männliche Besucher werden um das Tragen einer Kopfbedeckung gebeten.

Sonntag, 9.10.16, 14 Uhr
Treffpunkt: Eingang des jüdischen Friedhofes in Peine-Telgte, An der Laubenkolonie
Führung: Dr. Jens Binner, 2. Vorsitzender des Kreisheimatbundes Peine.

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Jüdischer Friedhof in Peine vor 1933