!!!!!!!!!!!!!!!! Veranstaltung abgesagt !!!!!!!!!!!!!!!

Die Reichspogromnacht in Peine

Die Ereignisse der Reichspogromnacht in Peine lassen sich sehr genau nachvollziehen. Vor allem die Akten des Nachkriegsprozesses um die Ermordung des 17-jährigen Hans Marburger bieten dazu reichlich Material. In ihnen werden die Tatorte und Täter jener Stunden akribisch dokumentiert. Der Rundgang führt zu den zentralen Stationen des Geschehens: die Polizeiwache als Ort der Planung und Organisation, Wohn- und Geschäftshäuser jüdischer Familien, die zerstört und geplündert wurden, Gaststätten und Geschäfte, aus denen alles beobachtet wurde, die Synagoge als Ort des Mordes und der Brandstiftung. Es wird deutlich, dass die Taten im Zentrum der Kleinstadt Peine und somit vor aller Augen stattfanden. Die Täter waren nicht nur SS-Männer aus Braunschweig, sondern genauso SS-Angehörige aus angesehenen Peiner Familien.

Sonntag, 8.11.20, 14 Uhr Treffpunkt: Marktplatz Peine
Führung: Dr. Jens Binner, Kreisheimatbund Peine

Coronabedingt beträgt die HöchstteilnehmerInnenzahl 30 Personen. Eine Anmeldung ist – unter Angabe der Adresse – bis zum 5.11.2020 erforderlich unter: Andere_Geschichte_Braunschweig@t-online.de. TeilnehmerInnen, die zu verschiedenen Hausständen gehören, müssen während der Führung einen Abstand von 1,5 m halten. Jede teilnehmende Person sollte eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen.

Zerstörte Synagoge in Peine, November 1938