Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel – Dauerausstellung „Recht. Verbrechen. Folgen. Das Strafgefängnis Wolfenbüttel im Nationalsozialismus“.


In einer Einführung werden Ihnen die Konzeption des Neubaus und der neuen Dauerausstellung vorgestellt. Wie veränderte sich der Strafvollzug im Nationalsozialismus? Welche Kontinuitäten und Brüche gab es in der Nachkriegszeit und der frühen Bundesrepublik? Was bedeuten Justizverurteilung und Haft bis heute für das Leben der Familienangehörigen von während des Nationalsozialismus in Wolfenbüttel Inhaftierten und Hingerichteten?

Samstag, 17.10.20 14 Uhr Treffpunkt: Foyer des Dokumentationszentrums der Gedenkstätte in der JVA Wolfenbüttel, Am Herzogtore 13, 38300 Wolfenbüttel Einführung: Martina Staats

Gedenkstätte Wolfenbüttel

Coronabedingt kann es keine Führung durch die Ausstellung geben. Stattdessen kann die Ausstellung nach einer Einführung selbstständig besucht werden. Die TeilnehmerInnen werden gebeten die örtlichen Corona-Regeln zu beachten.


Historischer Dorfrundgang in Timmerlah

Ab 2015 erarbeitete eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern aus Timmerlah auf Initiative des Heimatpflegers Bernd Aumann den historischen Dorfrundgang. Der Rundgang beginnt mit der Gründungsgeschichte und endet mit der Entstehungsgeschichte des sog. Neubaugebietes. Die Chronik des Landwirtes F.W.Cramm von ca. 1930 wurde ebenso wie die umfangreiche Materialsammlung des verstorbenen Heimatpflegers Sauer als Quelle verwendet. Zusätzlich haben Mitglieder der Arbeitsgruppe eigene Recherchen durchgeführt, z.B. zum Zwangsarbeitergrab.

Grabplatte Zwangsarbeitergrab

Samstag, 19.9.20, 15 Uhr Treffpunkt: Timmerlah KKSV-Heim, Tiefe Wiese 6 Führung: Bernd Aumann, Heimatpfleger Timmerlah, Erdmute Trustorff

Coronabedingt müssen TeilnehmerInnen, die zu verschiedenen Hausständen gehören, während der Führung einen Abstand von 1,5 m halten. Jede teilnehmende Person ist verpflichtet eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.


Auf dem jüdischen Friedhof

Als der jüdische Friedhof an der Hamburger Straße fast vollständig belegt war, kaufte die Jüdische Gemeinde 1895 von der Klosterkammer Riddagshausen Gelände für einen neuen Friedhof an der Helmstedter Straße. Auf ihm wird seit 1915 beerdigt.

Mittwoch, 16.9.20, 17 Uhr

Treffpunkt: Helmstedter Straße, am Rondell/ neben der Straßenbahn-Wendeschleife
Führung: Renate Wagner-Redding, Reinhard Bein

Eine Anmeldung ist bis zum 4.9.2020 erforderlich: Andere_Geschichte_Braunschweig@t-online.de oder Tel. 0531 1 89 57, HöchstteilnehmerInnenzahl 20

Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen.

Jüdischer Friedhof Helmstedter Straße

Dieser Rundgang findet im Rahmen der 1. Jüdischen Kulturtage zwischen Harz und Heide statt. Das Jahresthema lautet: Max Jüdel – ein jüdischer Industrieller und Mäzen. Das Israel Jacobson Netzwerk für jüdische Kultur und Geschichte e. V. ist Ausrichter der Kulturtage.

Coronabedingt müssen TeilnehmerInnen, die zu verschiedenen Hausständen gehören, während der Führung einen Abstand von 1,5 m halten. Jede teilnehmende Person ist verpflichtet eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.


Frauenleben – mehr als Kinder, Küche, Kirche

Schon immer gab es Frauen, die mehr sein wollten als Hausfrau und Mutter. Bei dieser Führung begegnen wir den ersten Pastorinnen in Braunschweig, die um ihre Anerkennung kämpften, der Pädagogin und Frauenrechtlerin Helene Engelbrecht sowie der Schriftstellerin Ricarda Huch. Wir erfahren etwas über die Anfänge eines der ältesten Frauenberufe, der Hebamme. Der Spaziergang führt von der Katharinenkirche über die Reichsstraße und den Inselwall zum Gaußberg.

Samstag, 5.9.20, 15 Uhr

Treffpunkt: Katharinenkirche, Hagenmarkt

Führung: Sabine Ahrens, Lena Kreie

Coronabedingt müssen TeilnehmerInnen, die zu verschiedenen Hausständen gehören, während der Führung einen Abstand von 1,5 m halten. Jede teilnehmende Person ist verpflichtet eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.