Vor 100 Jahren: 8 Frauenleben

Die Führung stellt acht Braunschweiger Frauen vor, die bereits vor 100 Jahren mutig einen für sie ungewöhnlichen Lebensweg eingeschlagen haben. Sie sind auf sozialem, künstlerischen, politischen und wissenschaftlichem Gebiet hervorgetreten. So folgen wir beispielsweise der Geschichte von Margarethe Breymann, Braunschweigs erster Gynäkologin.
Der Rundgang wird im Rahmen einer Ausstellung angeboten, die in Kooperation mit dem Gleichstellungsreferat Braunschweig im Herbst gezeigt wird.

Samstag
15.9.18
15 Uhr
Treffpunkt: Altstadtrathaus
Führung: Lena Kreie, Sabine Ahrens

Margarethe Breymann, Braunschweigs erste Frauenärztin


Vom Löwenwall zum Petritor, letzter Teil

Samstag
25.8.18 15 Uhr
Treffpunkt: am Obelisken des Löwenwalls
Führung: Karl-Heinz Löffelsend

Beginnend am Löwenwall, einem der schönsten Plätze in Braunschweig, gehen wir zum Augusttor und schauen uns dort die Villen im ehemaligen Landschaftsgarten der Familie Krause an. Weiter geht es entlang des Bruchtorwalls bis zum Wilhelmitor. Über den Hohetorwall erreichen wir schließlich das ehemaligen Petritor. Dort an der Gedenkstätte zu Ehren des „Schwarzen Herzogs“ beenden wir unseren Weg im südlichen und westlichen Teil des Braunschweiger Wallrings.


Zeugnis von Krieg und Umbruch

Das Attentat vom 28. Juni 1914 in Sarajevo führte zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges. Der Krieg dauerte vier Jahre und forderte Millionen von Toten. Er veränderte die politische Karte in Europa nachhaltig. Gräber und Denkmäler sind aus der Zeit vielfach erhalten. Sie erzählen den Weg vom Herzogtum zum Freistaat. Dieser Rundgang über den Hauptfriedhof stellt die Auswirkungen von Krieg und Umbruch in Braunschweig dar.

!!!!! Terminänderung !!!!
Samstag
23.6.18   11.8.18
15 Uhr
Treffpunkt: Haupteingang Hauptfriedhof, Helmstedter Straße 38
Führung: Andreas Schwarz

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem ev.- luth. Kirchenverband Braunschweig.

Grabmal Friedrich Nabel, Hauptfriedhof


Eine Spende von über 3900 € aus der Belegschaftsspende des Volkswagenwerks Braunschweig wurden dem Arbeitskreis von Herbert Kalisch (Personal) und Fehmi Ham (Betriebsrat) überbracht. Die Spende wird für die Fertigstellung der Ausstellung „Jüdische Migranten aus Osteuropa“ eingesetzt, die im November 2018 in der Gedenkstätte Schillstraße gezeigt wird. Die Ausstellung befasst sich mit der Ankunft jüdischer Auswanderer aus dem damals noch russischen Polen und aus Galizien in der Zeit um dem Ersten Weltkrieg. Sie schildert die Gründe für die Migration aus den Herkunftsländern und interessiert sich für die Aufnahme in Braunschweig in den Zeiten des gesellschaftlichen Umbruchs am Kriegsende und in der Revolutionszeit. Isolde Saalmann und Frank Ehrhardt dankten für die erneute Unterstützung aus dem Volkswagenwerk. Fehmi Ham hob hervor, dass es gut ist, dass die Migranten der angesprochenen Epoche wieder ein Gesicht bekommen. Herbert Kalisch hob den aktiven Umgang mit der Geschichte in der Arbeit der Gedenkstätte hervor