Der alte Jüdische Friedhof

Nur für besondere Führungen öffnet der alte Jüdische Friedhof an der Hamburger Straße seine Tür für Besucher.

Dieser Friedhof wurde 1799 eingeweiht, er wurde bis 1916 genutzt. Da für Juden ein Grab ein „Ewiges Haus“ ist, sind alle Grabplätze, soweit sie nicht durch besondere Umstände verloren gingen, erhalten. Das macht den Reiz dieser stimmungsvollen Anlage und seiner Geschichte aus.

Eine Anmeldung ist bis zum 15.6.2019 erforderlich: Tel. 0531 2 70 25 65

Herren werden gebeten, eine Kopfbedeckung zu tragen. HöchstteilnehmerInnenzahl 25.

Sonntag, 23.6.19, 15 Uhr Treffpunkt: Eingang Alter Jüdischer Friedhof, Hamburger Straße, gegenüber des Gesundheitsamtes Führung: Renate Wagner-Redding, Reinhard Bein

Alter Jüdischer Friedhof Hamburger Straße


Frauenengagement in Kirche, Schule und Politik

Zu allen Zeiten und in allen Institutionen mussten Frauen darum kämpfen, die gleichen Rechte und Chancen wie Männer zu erobern: in der Synagoge, in der Kirche, in der Schule und in der Politik – überall galt es dabei, Hindernisse zu überwinden. Wir lernen auf diesem Spaziergang die erste Rabbinerin und die ersten Pastorinnen in der evangelischen Kirche kennen, erfahren etwas über staatliche und private Mädchenbildung in Braunschweig und zeigen, wie Frauen sich politisch und sozial engagierten.

Der Spaziergang führt durch die Innenstadt und endet an der Brüdernkirche.
Dauer: ca. 2 Stunden

Samstag, 15.6.19, 15 Uhr Treffpunkt: Hauptportal Martinikirche, An der Martinikirche
Führung: Sabine Ahrens, Lena Kreie

Portal der Brüdernkirche


„Biografien von Opfern nationalsozialistischer Zwangssterilisationen im Land Braunschweig“.

Durch das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ wurden 1934 bis 1945 etwa 300.000 Menschen aus rassistischen und vorgeschobenen Gründen zwangssterilisiert.
Studierende des Instituts für Geschichtswissenschaften der TU Braunschweig haben sich in einem Forschungsseminar mit diesem wenig bekannten Thema befasst und haben Biografien von Opfer aus der Region recherchiert. Sie stellen diese in der Veranstaltung vor und ordnen sie in den Kontext der nationalsozialistischen Medizinverbrechen ein.

Beteiligt sind Loretta Belsanti, Kim Langemann, Jens Alexander Nemitz, Lina-Marie Sittmann, Marla Teufel und als Dozent Dr. Thomas Kubetzky.

Donnerstag, den 16. Mai 2019, um 19.00 Uhr
in der Gedenkstätte Schillstraße


Die Oper „Die Passagierin“ von Mieczyslaw Weinberg wird im Staatstheater Braunschweig noch am 14.5. und am 5.6.2019 jeweils um 19.30 Uhr aufgeführt. Im Rahmen des Begleitprogramms findet

am Sonntag, den 12. Mai 2019 um 16.00 Uhr

in der Gedenkstätte Schillstraße eine Führung

„Von Auschwitz mach Braunschweig. Häftlinge im KZ-Außenlager Schillstraße“
statt. Gerald Hartwig, unser Wiss. Mitarbeiter für Gedenkstättenpädagogik, veranschaulicht den Rüstungseinsatz der zumeist jüdischen Häftlinge in Braunschweig und verdeutlicht, dass Auschwitz vor 75 Jahren für einige Menschen gar nicht „so fern war“.